Tag 5 im Korridor ser SuperKarpata 2019

Um 09:00uhr Ortszeit (also 08:00uhr in Deutschland) begann die Fahrerbesprechung für die 2.Etappe. Anschließend wurden in Reihenfolge der Startnummer, die GPS Tacker montiert, es gab wieder ein großes Brot, Bordkarte und den USB-Stick mit dem Korridor der 2.Etappe. Bis auf wenige, sind die anderen Teams gleich losgefahren, während wir erst einmal den Weg für die nächsten Stunden geplant haben. Die Startlinie haben wir gegen 11:00uhr überquert ab da haben wir max 21,5 Stunden Zeit die Ziellinie zu erreichen. Wir kamen bis auf eine anfängliche Unsicherheit gut voran… Und zwar solange bis wir in einem matschigen Weg sind und Tobi über mangelnden Vortrieb nach klagte… Kardanwelle dreht, aber keines der Vorderräder… Bei eingelegter Differenzialsperre dreht das Rad vorne links… Also Steckachse oder Homokinet (RCV) defekt. Hilft als nichts, eine Halbwegs gerade Wiese hatten wir kurz vorher überquert, da konnten wir den Jeep aufbocken und die Steckachse mal rausziehen. „Glücklicherweise“ war es die Steckachse, denn die hatte Tobi noch dabei. Das eigentliche Wechseln ging ruckzuck, was uns Probleme, und damit wertvolle Zeit gekostet hat, war das entfernen des Steckachsenrest, der noch im Differential hing. Also das differential ausbauen. Zwei einheimische Holzarbeiter haben uns mir ihren Ideen mal mehr, mal weniger unterstützt. Bis einer der beiden die rettende Idee hatte und Rest nun entfernt werden konnte. Dann alles wieder zusammen gebaut und festgestellt, daß Silikon in der Ecke der Plastikkiste nicht hilfreich ist, den eigentlich gehörte es in die zugehörige Kartusche. Der verbleibende Rest hat dann aber Gott sei Dank noch gereicht. Nach ca 4 Stunden konnten wir dann weiter fahren, nun allerdings mit der Zeit im Nacken. Ein paar Kilometer sind wir dann noch gefahren, bevor wir uns ein Fleckchen zum übernachten gesucht hatten. Zelt aufbauen, Isomatte, Kopfkissen und Schlafsack vorbereiten geht mittlerweile wie automatsiert.. Aber wo war Simon geblieben? Simon hat irgendwo sein Apfel-Telefon verloren, blöderweise in einem Bereich, wo die Mobile Internetverbindung eher zufällig ist… Die „Find me“ braucht aber eine Internetverbindung… Als Simon nach ca 30 min suchen zurück kam, hatte Tobi das Gerät längst im Auto gefunden. Simon war glücklich und damit konnte nach einem kurzen Snack mit der Routenplanung für den nächsten Tag begonnen werden. Kurz vor Mitternacht waren 140km vorbereitet, heftig , aber sollte zu schaffen sein. Und damit Gute Nacht, bis morgen.