Tag 4 der zweite Tag im Korridor

Hallo zum Kleinen Bericht über den „langweiligen“ 2.Tag im Korridor. Pünktlich um 08:00uhr (die früheste Zeit zum fahren) ging es los. Fortuna sei uns gnädig. Wir hatten es gerade 08:20 und die Kettensäge läuft schon wieder…. Naja, es war nur ein Baum, der uns ärgern wollte, und an der Anzahl der in den Romänischen Karpaten stehenden Bäumen, kann man damit leben. Am 1.Tag im Korridor haben wir ja eigentlich alle Herausforderungen gehabt, dachten wir zumindest…. Wenn man aber nach so einen „suboptimal“ gelaufenen Tag, plötzlich andere Teams im Rückspiegel auftauchen, beruhigt einen das. 😁 Wie auch immer…. Ein auf sämtlichen Karten recht vielversprechend stellte sich irgendwie Gegenteilig heraus. Also Umdrehen auf einen ca. 2,3m breiten Weg mit heftigen Gefälle ist nicht ohne… Also durfte die Kettensäge endlich wieder ran…. Erstmal Platz schaffen… Beide Fahrzeuge umdrehen, etwas über eine Stunde… Dann den Berg wieder hoch wichen, nochmal 30… Hatte ich schon erwähnt, daß wir hier Sonne und ca 24°C haben… OK, dann also einen anderen Weg suchen. Weg gefunden, alles wieder gut, bis wir durch einen kleinen Ort kamen, dort standen direkt hinter einer Kurve 3 andere Teams, und ganz vorne eine Baumaschinen und die Polizei… Mitglieder von anderen Teams haben uns dann erzählt, daß sie schon 2 Stunden dort stehen… Nach 15min konnten wir flott weiter fahren. Aber nur kurz, dann ging es ein Bachbett Bergauf, Quälerei für die Fahrzeuge aber wir sind durchgekommen, wo andere kapituliert haben. Nach einiger Zeit ging es dann einen Hohlweg wieder Bergab, starke Schräglagen und dicke Steine haben Fahrzeug und Fahrer nerven gekostet. Leider gab es den geplanten Weg dort oben nicht mehr, und wir haben viel Zeit mit der Suche nach alternativen verschwendet. Aber so ist es halt, es führen eben nicht alle Wege nach Rom. Also wieder zurück, den Korridor verlassen und „Kilometer fressen“. Dabei dann noch die Sprit Reserven wieder aufgefrischt und wieder rein in den Korridor. Gegen 19:00uhr haben wir uns ein lauschiges Nachtlager gesucht (im Nachhinein sagte Tobi, dass in 2km Entfernung eine Pension war) Dann ne Kleinigkeit essen, Route für den nächsten Tag geplant und gegen Mitternacht (andere später) in den Schlafsack. Gute Nacht, bis vielleicht morgen